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PRONTO-Presse
In Zeiten, in denen die Kunde zweckmäßiger Public Relations selbst in den konservativen Gehörgängen der Theologen eingedrungen ist, soll an dieser Stelle weitgehend darauf verzichtet werden, die grundsätzliche Notwendigkeit von Pressearbeit zu unterstreichen. Die mediengerechte Darstellung von Waren und Dienstleistungen erlangt auf Grund des intensiver werdenden Wettbewerbs, der Ausweitung der Märkte durch das Internet und der Macht der Medien eine nie zuvor gekannte Bedeutung für den Geschäftserfolg. Wer die Klaviatur der PR nicht beherrscht oder meint auch ohne die Bekanntheit seiner Produkte langfristig profitablen Geschäften nachgehen zu können, dessen Vertriebskonzepte haben langfristig kaum Überlebenschancen. Weil PR über das Web immer wichtiger wird, gilt es auch für Unternehmer im e-commerce-Geschäftsfeld die eigenen operativen Kommunikationsinstrumente State-of-the-Art zu halten.
Wie sage ich's der Presse? Auf keinem anderen Weg erhalten Recherchierende umfassendere und aktuellere Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Produktinformationen als durch die gezielte Suche im Internet; weltweit, rund um die Uhr, annähernd kostenlos und noch dazu bequem per Mausklick. Und die meisten Journalisten sind schon „drin“. So bevorzugen zwei Drittel der IT-Journalisten Pressemitteilungen per E-Mail gegenüber der Zusendung postalischer Pressemitteilungen und 74 Prozent nutzen das Web regelmäßig als Recherchemedium. Zu diesen Ergebnis kommt unter anderem eine Journalistenumfrage des Hamburger dpa-Tochterunternehmens „News Aktuell“. Interessante Einblicke in die Nutzung des Internets für die Pressearbeit bietet auch eine Studie, die von IBM und der Zeitschrift Impulse im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben wurde: Zwar verfügen 75 Prozent der Unternehmen über eine Webseite, doch spielt systematische Online-PR für diese Unternehmen kaum eine Rolle. Hingegen ist für 72 Prozent der deutschen Wirtschafts-, Fach, und Finanzjournalisten die Online-Recherche bereits heute eine wichtige Informationsquelle; künftig werden sich sogar 88 Prozent auf diesem Weg informieren. Der „e“-Zeitgeist macht auch vor der Pressearbeit nicht halt Wie kommt es, dass einige Unternehmen eine stets bessere Presse haben, als andere? Worin liegen die Ursachen für eine breitflächige Press Coverage von Produktmeldungen? Entgegen dem weitverbreiteten Trugschluß, hierauf nähmen in der Regel nur großvolumige Werbe- und Anzeigen-Bugets Einfluss, sind es tatsächlich vor allem Faktoren wie ein professionell praktizierter Informationsfluss und ein offenes Beziehungsmanagement dieser Unternehmen. Grundlage aller Geschäfte ist bekanntlich, Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen, Probleme zu (er)finden und Nachfrage zu schaffen. Doch die Nachfrage nach einem Produkt entsteht nur dann, wenn die angebotene Marke über einen entsprechenden Grad an Bekanntheit verfügt. In der Praxis gestalten sich alle vertrieblichen Aktivitäten um ein Vielfaches schwieriger, wenn sie im Vorfeld (und flankierend) nicht durch Maßnahmen begleitet werden, die die Bekanntheit des jeweiligen Produktes fördern. Im IT-Sektor gilt Product Publicity gar als das stärkste und effektivste Instrument der Verkaufsförderung überhaupt. Daraus ist zu schließen, daß die Darstellung der USP (Unique Selling Proprosition) in der mediengerechten Aufarbeitung auf der eigenen Website beginnen sollte. Online-PR ist ein serviceorientiertes Kommunikationstool Unternehmens-Presseforen sind Presseservices für recherchierende Journalisten. Doch werden in vielen Führungsetagen Online-Presseforen nicht als integraler Bestandteil der Kommunikation, sondern als deren Anhängsel gesehen. Die Inhalte der Presse-Websites finden ihren spärlichen Ursprung nicht selten in Unternehmensbroschüren und Pressemappen. Die Stärken des Online-Mediums werden durch die weitverbreitete Praxis, vorhandene Print-Inhalte kurzerhand auf die Presse-Websites zu kopieren, nicht genutzt.Unternehmen, die sich in der inhaltlichen Gestaltung des Pressebereichs vornehmlich an vorhandenem Print-Content orientieren, belassen es zudem in der Regel darauf, daß sich die Online-Kommunikationsmaßnahmen auf die eigene Unternehmens-Website beschränkten. Online-Pressearbeit, Content-Sponsoring, Kooperationen und thematisch spezialisierte Websites rücken erst langsam in das Bewusstsein der Verantwortlichen. Doch bereits attraktiv, informativ und gleichzeitig aktuell gestaltete Presseforen sind nach Aussage vieler Redakteure eher eine Ausnahme als denn die Regel. Selbst Großkonzerne mit kopfzahlstarken PR-Abteilungen begnügen sich oftmals mit der Online-Abbildung eines blassen Pressemeldungs-Archivs. In den schlimmsten Fällen führen jene Unternehmen damit interessierten Besuchern die geringe Anzahl mitteilungswerter Informationen vor Augen: Ein fataler Fauxpas bei der Darstellung der eigenen Corporate Identity. Eine der Ungereimtheiten, die es vielerorts nach wie vor aufzuarbeiten gilt, ist auch die Routine kostenintensive Aussendungen von Pressemeldungen an zumeist überalterte Verlagsadressen durchzuführen, anstatt all jene umfassend zu informieren, die eigenständig den Weg zur PR-Site finden. Journalisten im Fokus Mediogen heißt, in Medien wirkungsvoll zur Geltung kommend. Das Unternehmen, das seine Produkte mediogen darstellen will, sollte Besuchern zunächst eine interessanten Gestaltung des Online-Presseforums bieten. Journalisten sind die ersten Leser! Sie entscheiden, ob und in welchem Umfang, die ihnen zur Verfügung gestellten Informationen veröffentlicht werden. Im Zweifelsfall wird über ein Produkt, das sich in einem interessanten und unterhaltsamen Umfeld befindet eher berichtet, als über eine bedeutende Produktentwicklung, die sich in einem fade und trostlos präsentierten Buchstabenfriedhof verbirgt. Pressearbeit lebt bekanntermaßen von der Kontinuität. Je regelmäßiger ein Presseforum aktualisiert und mit neuen Inhalten aus-gestattet wird, desto mehr „Traffic“ ist auf diesen Sites zu erwarten. Doch was erwarten Journalisten idealerweise von einem Unternehmensforum? Das Wort Forum verrät es bereits: Professionell aufgearbeitete Daten und drüber hinaus Möglichkeiten zur Interaktion. Wer ist oder sind die Presseansprechpartner des Unternehmens? In jedem Fall sollte eine attraktive Präsentation der aktuellen Meldungen sowie ein Pressearchiv vorhanden sein. Eine Suchmaschine erleichtert zudem die gezielte Recherche. Interessant geschriebene Anwenderberichte schaffen den gerne gewonnen Praxisbezug. Reprofähige Produktfotos illustrieren die Produkt-Einsatzgebiete. Die Möglichkeit gegebenenfalls Testgeräte über das Web anzufordern erleichtert die Kommunikation zu den Stabsstellen des Unternehmens. Ein gut sortierter Pressespiegel gibt Auskünfte zu den veröffentlichten Berichte der Vergangenheit. Die Option, einen speziellen Presse-Newsletter anzufordern, garantiert es Redakteuren up-to-date zu sein, ohne interessante Entwicklungen zu versäumen. Hinweise zu Investor-Relations-Informationen und geplanten Presseveranstaltungen dokumentieren zudem die Unternehmens-aktivitäten. Die Gelegenheit, Produkte online zu Pressekonditionen zu erwerben ist ein von Redakteuren gerne genutzter Service. Der Bereich „ Faces and Opinions” teilt die Meinung von Fachleuten mit. Ein geschützter „Log-In“-Bereich bietet eine Reihe weiterer Vorteile: Persönliche Ansprache, Überprüfbarkeit der vorliegenden Datenbank-Personalien sowie die Akkreditierung neuer Redaktionskontakte. Grundsätzlich gelten auch bei die Entwicklung eines Presseforums die beiden Grundsätze: „Qualität setzt sich durch“ und „Content is King“. Mit Hilfe eines interessant gestalteten Online-Presseservices läßt sich im Idealfall weitaus mehr Absatzeffektivität erzielen, als durch den Einsatz millionenschwerer Marketing-Etats. |
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